OpsBots — Bedingungen für Geschäftskunden
Von der CHK GmbH selbst verfasst; nicht anwaltlich geprüft.
1. Vertrag und Umfang
Diese Bedingungen gelten für OpsBots zwischen der im Impressum bezeichneten CHK GmbH und dem Unternehmen, das sie durch seine berechtigte Vertretung annimmt. Das Angebot richtet sich an Unternehmen in der Schweiz, Liechtenstein und der Europäischen Union, nicht an Konsumenten. Der angenommene Auftrag bestimmt Tarif, Währung und Abrechnungsintervall. Individuelle Vereinbarungen gehen vor; für Personendaten im Kundenauftrag geht der Auftragsbearbeitungsvertrag vor.
OpsBots nutzt das Wissen des Kunden, um Fragen in einem Website-Chat zu beantworten und, in Tarifen mit dieser Funktion, Antwortentwürfe in einem verbundenen Gmail-Postfach zu erstellen. Outlook und WhatsApp sind noch nicht verfügbar. Ein geplanter Kanal ist keine gelieferte Funktion und wird erst Vertragsbestandteil, wenn er im Auftrag angeboten wird. Eine Gmail-Verbindung benötigt die Autorisierung einer Person, die den Zugriff auf dieses Postfach erlauben darf.
2. Konten und Verantwortung
Verwenden Sie persönliche Konten, korrekte Unternehmensangaben und Zwei-Schritt-Anmeldung. Bewahren Sie Wiederherstellungscodes sicher auf. Der Inhaber des Arbeitsbereichs verwaltet Mitgliedschaften und muss nicht mehr benötigte Zugänge zeitnah entfernen. Melden Sie vermutete unberechtigte Zugriffe an CHK. Sie benötigen die Befugnis, jedes Postfach zu verbinden, Dokumente bereitzustellen und die betroffenen Daten bearbeiten zu lassen.
Sie verantworten Ihre Inhalte, Hinweise an Kunden, erforderliche Berechtigungen, rechtmässige Weisungen und die Kontrolle des Assistenten. KI kann Informationen auslassen oder falsche Antworten erzeugen. Prüfen Sie wichtige Angaben und ausgehende E-Mail-Entwürfe und bieten Sie einen menschlichen Kontaktweg. Der E-Mail-Dienst erstellt Entwürfe; er versendet sie nicht automatisch. Eine Übergabe verspricht keine Antwort innerhalb einer bestimmten Frist. OpsBots ist kein Notfalldienst und ersetzt keine Fachberatung.
3. Testphase und Grenzen
Ein berechtigter Arbeitsbereich erhält nach Hinterlegung einer Zahlungskarte einmalig 14 Tage Testphase. Dafür gelten eigene Kontingente einschliesslich E-Mail-Entwürfen. Bei der Auswahl Starter endet der Zugang zu E-Mail-Entwürfen mit dem Wechsel von der Testphase zu Starter. Ohne Kündigung vor Ende der Testphase wird der gewählte kostenpflichtige Tarif automatisch zum im Checkout angezeigten Preis und Intervall belastet. Ein Tarifwechsel gewährt keine neue Testphase. Pro Unternehmen gibt es eine kostenlose Testphase. Eine Website, für die bereits getestet wurde, erhält stattdessen eine Prüfung von höchstens einem Tag; danach wird der Tarif belastet. Eine mit einer bereits genutzten Karte oder für eine bereits genutzte Website begonnene Testphase endet sofort und wird ab diesem Tag belastet. Sind die Rechnungsangaben dann noch nicht bestätigt oder hatten Sie bereits gekündigt, endet sie ohne Belastung; solange Stripe eine Mehrwertsteuernummer noch prüft, wartet sie diese Prüfung ab.
Ein Arbeitsbereich, der nie aktiviert wird (keine Karte hinterlegt oder eine erste Zahlung, die nie zustande kam), hat ein Löschdatum 14 Tage nach seiner Erstellung (Abschnitt 7). Sein Inhaber erhält eine Erinnerung, ihn zu aktivieren, und mindestens drei Tage vor dem Datum eine Warnung per E-Mail. Kurz vor diesem Datum lässt er sich nicht mehr aktivieren und ab dem Datum nicht mehr nutzen. Während der Testphase sendet OpsBots dem Inhaber eine Begrüssung und höchstens zwei Einrichtungstipps per E-Mail; die Tipps lassen sich mit einem Klick abbestellen.
Aktuelle Tarif- und Testkontingente stehen vor der Annahme im Angebot und danach in Ihrem Konto. Ein erreichtes Limit kann neue Antworten, Importe oder einen Kanal stoppen, bis wieder Kapazität besteht oder der Tarif geändert wird; es erlaubt keine unvereinbarten Mehrverbrauchskosten.
4. Zahlung und Kündigung
Preise gelten in der gewählten Währung ohne Mehrwertsteuer. Anwendbare Steuern und der zu zahlende Betrag werden vor Zahlung angezeigt. Stripe verarbeitet Kartenzahlungen und stellt das Abrechnungsportal bereit. Abonnements verlängern sich um das gewählte Monats- oder Jahresintervall, sofern sie nicht gekündigt werden. Inhaber oder Administratoren können die Abrechnung im Portal verwalten; die Aktivierung eines Tarifs und das Schliessen des Arbeitsbereichs bleiben dem Inhaber vorbehalten.
Eine normale Kündigung wirkt zum Ende der laufenden Abonnementperiode. Kündigen Sie eine Testphase vor Ablauf, um die erste Belastung zu vermeiden. Nach fehlgeschlagener Zahlung versucht Stripe die Zahlung erneut; der Dienst kann eingeschränkt werden und das Abonnement endet, wenn die Zahlung weiter ausbleibt. Mitteilung und Konto zeigen den jeweiligen Status. Eine fehlgeschlagene Kartenzahlung gilt nicht als Kündigungsauftrag.
Das Schliessen des Arbeitsbereichs ist eine gesonderte Handlung, die dessen Kanäle stoppt und die nachfolgend beschriebene Löschung einleitet. Das Schliessen beendet zudem das Abonnement bei Stripe mit sofortiger Wirkung: Es wird nichts mehr belastet. Bereits bezahlte Gebühren der laufenden Periode werden nicht zurückerstattet, ausser nach Abschnitt 9 oder soweit zwingendes Recht dies verlangt. Das Schliessen während der Testphase ist kostenlos.
5. Inhalte und zulässige Nutzung
Sie behalten Ihre Rechte an Dokumenten und sonstigen Inhalten. Sie gewähren CHK das begrenzte Recht, diese für den vereinbarten Dienst zu speichern, zu kopieren, umzuwandeln, zu durchsuchen und über nach dem Auftragsbearbeitungsvertrag zugelassene Anbieter zu übertragen. Dies ist keine allgemeine Lizenz für Werbung oder Modelltraining. Die Rechte an der OpsBots-Software bleiben bei CHK oder deren Lizenzgebern; erzeugte Inhalte sind nicht garantiert exklusiv oder frei von Rechten Dritter.
Laden Sie keine rechtswidrigen Inhalte hoch, verletzen Sie keine Geheimhaltungs- oder Immaterialgüterrechte, versenden Sie keinen Spam und umgehen Sie weder Zugriffsschutz noch Kontingente. Angriffe auf den Dienst sind untersagt. Nutzen Sie ihn nicht für Entscheidungen über Kredite, Versicherungen, wesentliche Versorgungsleistungen, Einstellung oder Bildungszugang und nicht zur Emotionserkennung. Sensible oder berufsgeheimnisgeschützte Daten benötigen eine vorherige Prüfung und ausdrücklich vereinbarte Schutzmassnahmen. CHK darf betroffene Zugänge sperren, soweit dies zur Eindämmung von Missbrauch oder Sicherheitsvorfällen vernünftigerweise erforderlich ist, erläutert den Grund soweit rechtlich zulässig und ermöglicht nach Möglichkeit Abhilfe.
6. Verfügbarkeit und Unterstützung
Es bestehen weder ein Verfügbarkeits-SLA noch garantierte Antwortzeiten oder Geschäftsergebnisse. Wartung, Anbieterausfälle und Sicherheitsgrenzen können den Dienst unterbrechen. CHK betreibt und unterhält die vereinbarten Funktionen mit angemessener Sorgfalt und bearbeitet gemeldete Fehler. Geplante Änderungen werden nach Möglichkeit mitgeteilt. Der Hinweis auf KI-Fehler beseitigt keine Pflichten von CHK aus Vertrag oder zwingendem Recht.
7. Rückgabe und Löschung
Sie können Gespräche und Kontakte (Leads) als CSV-Dateien exportieren; Ihre eigenen Quelldokumente bleiben bei Ihnen, und CHK unterstützt auf Anfrage die Rückgabe weiterer Kundendaten. Das Schliessen eines Arbeitsbereichs setzt ein Löschdatum 30 Tage später oder behält ein früheres Löschdatum bei, das nach dem Ende des Abonnements bei Stripe bereits gesetzt war. Endet ein Abonnement bei Stripe, ohne dass der Arbeitsbereich geschlossen wurde (etwa nach erfolglosen Zahlungen oder einer Kündigung im Kundenportal), liegt das Löschdatum 90 Tage nach dem Ende. Ein Arbeitsbereich, der nie aktiviert wird, hat ein Löschdatum 14 Tage nach seiner Erstellung; das Login des Inhabers wird mitgelöscht, wenn es zu keinem anderen Arbeitsbereich gehört. Bis zur automatisierten Löschung löscht CHK die Daten des Arbeitsbereichs innert 30 Tagen nach diesem Datum manuell, dokumentiert die Löschung und bestätigt sie auf Anfrage. Sicherungskopien laufen ab, wie im Auftragsbearbeitungsvertrag beschrieben. Für Kundendaten gilt der Auftragsbearbeitungsvertrag. Abrechnungs- und Rechtsnachweise dürfen nur aufbewahrt werden, soweit ein eigener rechtmässiger Zweck dies erfordert.
8. Haftung
Soweit zwingendes Recht dies erlaubt, ist die gesamte Haftung von CHK aus dem Vertrag auf die vom Kunden für OpsBots gezahlten Gebühren der zwölf Monate vor dem anspruchsbegründenden Ereignis begrenzt. Diese Grenze gilt nicht für rechtswidrige Absicht, grobe Fahrlässigkeit, Tod oder Personenschäden, soweit die Haftung nicht beschränkt werden darf, oder andere zwingend unbeschränkbare Haftung, einschliesslich geschützter Ansprüche betroffener Dritter. Artikel 100 des Schweizer Obligationenrechts bleibt anwendbar. Dieselben Ausnahmen gelten für sämtliche Beschränkungen dieser Bedingungen. Die Grenze beträgt mindestens CHF 1’000, auch während einer kostenlosen Testphase.
9. Änderungen und Streitigkeiten
CHK teilt wesentliche Vertrags- oder Preisänderungen mindestens 30 Tage vor deren Wirksamwerden per E-Mail an die Inhaberin oder den Inhaber des Arbeitsbereichs mit. Bereits vereinbarte Preise einer vorausbezahlten Periode werden nicht rückwirkend geändert. Ist eine wesentliche Änderung unzumutbar, können Sie den betroffenen Dienst vor ihrem Inkrafttreten beenden; zwingende Rechte bleiben bestehen. Beenden Sie den betroffenen Dienst wegen einer solchen Änderung, erstattet CHK den nicht genutzten Teil der dafür vorausbezahlten Gebühren anteilig innert 30 Tagen.
Es gilt materielles Schweizer Recht unter Ausschluss seiner Kollisionsregeln. Vorbehaltlich zwingender Zuständigkeitsregeln sind die Gerichte in Luzern zuständig. Eine Änderung dieser Klausel kann keine zwingenden Rechte beseitigen. Deutsche und englische Fassung sollen dieselbe Bedeutung haben; wesentliche Unklarheiten sind zu klären und nicht stillschweigend gegen den Kunden aufzulösen.